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Bücherei präsentiert neues digitales Medienangebot insbesondere für Zeitschriften- und Zeitungsleser - Sharemagazines

Viele Leserinnen und Leser schätzen das rund 100 Zeitschriften umfassende Angebot an Zeitschriften, die in der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden zur Ausleihe zur Verfügung stehen oder vor Ort gelesen werden können. Jetzt hat die Bücherei ihr digitales Angebot in diesem Bereich ausgebaut und bietet allen Leserinnen und Leser ab sofort zusätzlich ein umfangreiches digitales Zeitschriftenangebot an. Über die App „Sharemagazines“ können alle Interessierte nun rund 400 Zeitungen und Zeitschriften auf ihrem eigenen Smartphone oder Tablet lesen. Das Angebot umfasst Zeitungen und Zeitschriften für nahezu alle Zielgruppen und Interessenslagen: so sind z.B. die digitalen Ausgaben von „Welt kompakt“, „WAZ“ oder „Handelsblatt“ bei den Zeitungen sowie „Geo“, „Stern“, „Gesund leben“, „Cosmopolitan“ oder „Vogue“ im Zeitschriftenbereich zu finden. Darüber hinaus werden auch fremdsprachige Zeitungen und Zeitschriften, überwiegend in Englisch, einige aber auch in Französisch, Italienisch oder Spanisch, angeboten. Es wird jeweils ausschließlich die aktuelle Ausgabe angeboten. Ein Archiv mit älteren Ausgaben gibt es nicht. Dabei ist zu beachten, dass das Lesen auf einem Endgerät ausschließlich in der Bücherei am Kirchplatz möglich ist. Eine Nutzung der App zu Hause oder an einem anderen Ort ist nicht möglich. Die App ist in den verschiedenen Playstores sowohl für Android wie auch für iOS downloadbar. Die App kann auch von Besuchern der Bücherei genutzt werden, die keinen eigenen Leserausweis haben. Und wer dieses digitale Angebot ganz spontan nutzen möchte, kann sich eines von zwei Tablets zum Schmökern ausleihen.“ Mit diesem neuen Angebot wollen wir die Aufenthaltsqualität weiter steigern und zum Verweilen in der Bücherei einladen“, so der Leiter der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden, Michael Schürmann. Für Rückfragen zu diesem neuen Angebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Viel Spaß beim Stöbern im neuen digitalen Lesezirkel!

Großartiger Ingo Börchers sorgt für kurzweiligen Abend

Für einen weiteren Glanzpunkt im diesjährigen Veranstaltungskalender der Öffentlichen Bücherei St. Georg sorgte am Mittwochabend der Kabarettist Ingo Börchers mit seinem Programm „Ferien auf Sagrotan“. Binnen Sekunden hatte der eloquente Künstler das Publikum in der vollbesetzten Bücherei für sich gewonnen und feuerte Pointen im Sekundentakt ab, regte aber ebenso zum Nach- und Weiterdenken an. Dabei forderte Ingo Börchers seinem Publikum einiges ab, um sämtliche Pointen, Wortspiele und gedanklichen Winkelzüge mitzubekommen, die er innerhalb von knapp zwei Stunden ins Publikum pfefferte. Egal ob Gesundheitssystem, Ärztepfusch, Gammelfleischskandal, Tierversuche oder Online-Wahn, der blendende Geschichtenerzähler hielt den rund 100 Besuchern dank pointierter Beleuchtung immer wieder den „Spiegel der Absurdität“ vor Augen. Besonders angetan hatte es dem Kabarettisten aus Bielefeld das Rentensystem: „Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. Die durchschnittliche Rente liegt bei 1100 Euro – da braucht es keinen Schuldenberater wie Peter Zwega, um zu erkennen, welche Lücke klafft. „Der Satz, Oma ist uns lieb und teuer’, bekommt so eine völlig neue Bedeutung“, bringt es Börchers auf den Punkt. Nach der dringend notwendigen Denk-Pause gewinnt die Sozialkritik an Schärfe. Der 44-Jährige philosophiert über Zusammenhänge zwischen Armut und Krankheit, ätzt gegen Europa, das nur noch vom Geld zusammengehalten wird, straft den Billigwahn im Verbraucherverhalten, der das Verwenden von Medikamenten in Tierkörpern forciert: „Manche Metzgereien bieten ja schon Pharmaschinken an!“ Doch irgendwann ist dieses ebenso kurzweilige wie tiefgängige Programm leider zu Ende und Ingo Börchers verabschiedete sich mit einem großen Dank an ein „wunderbares Publikum“ und einem fürsorglichen Veranstalter. Das Publikum sowie die Veranstalter, das aktuelle forum – Volkshochschule, das Kulturamt der Stadt Vreden sowie die Öffentliche Bücherei St. Georg Vreden wiederum dankten den vielfach ausgezeichneten Kabarettisten mit langem Applaus für einen großartigen Abend, der mit zwei Zugaben des Künstlers endete. Fotos des Abends finden Sie unter Fotogalerien.

10 Jahre Lesekosmos Vreden e. V. - Verein feierte Sprache und Literatur

Seit 10 Jahren setzt sich der Verein „Lesekosmos Vreden -das Lesepaten- und Mentorennetzwerk für die Lese- und Sprachförderung“ in Vreden und Stadtlohn ein. Anlass genug, dieses Jubiläum mit mehreren Veranstaltungen zu feiern. Los ging’s am vergangenen Freitag, 20.09.2019 mit einer Feierstunde, zu der die 1. Vorsitzende des Vereins, Gisela Waning, aktive Lesementoren und -paten, Vertreter von Schulen, Kooperationspartnern, aus der Politik, sowie von Sponsoren begrüßen konnte. Einem besonderen Dank sprach Frau Waning dem Lions-Club Hamaland aus, der die vielfältigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr mit einer Summe von 800,00 EUR unterstützt hat. Gisela Waning legte anschaulich die Entwicklung von einem ersten Informationsabend im Jahr 2008, über die Gründungsversammlung im Mai 2009 bis hin zur Ausweitung der Vereinsarbeit nach Stadtlohn dar. In diesem Kontext dankte Gisela Waning ihren aktuellen Vorstandskolleginnen und Kollegen Michael Niesser (2. Vorsitzender), Roswitha Ahler (Schatzmeisterin), Christiane Niesser (Schriftführerin), Gitta Schoppen (Beisitzerin), Elisabeth Becking (Beisitzerin) sowie Michael Schürmann als Leiter der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden für die zielorientierte und nachhaltige Zusammenarbeit. Ein ebenso großer Dank galt dem früheren Vorsitzenden Peter Ehlich sowie Ingrid Schall. Nach einem Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Vreden, Dr. Christoph Holtwisch und einem Grußwort des MENTOR-Bundesverbandes, verlesen von Christiane Niesser, widmete sich eine Talkrunde unter Moderation von Ansgar Trautmann dem Thema „Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie“ – Warum ist Lesen(können) so wichtig?“ Mit dabei waren Doris Rüffer (Fachkraft für Lese- und Sprachförderung im Kindergarten „Der kleine Prinz“), Elisabeth Olthoff-Watermann (Rektorin der St.-Marien-Grundschule), Bernhard Schlusemann (Redakteur der Münsterland-Zeitung) sowie Christiane Lechtenberg (Adele Blumen). Die Mischung der Talkgäste zeigt: Lesen ist in allen Bereichen enorm wichtig. Sei es im Bereich der Lesefrühförderung, im Bereich der (Grund-)Schule, bei der Nutzung von Print- oder Digitalmedien und natürlich später im Berufsleben. Geleitet von Fragestellungen wie „Helfen Bücher die Welt zu verstehen – oder eine eigene Welt zu gestalten?“, „Wie hängen kognitive Fähigkeiten und Fantasie zusammen?“ „Ist lesen nach wie vor cool?“, „Welche Buchinhalte sind attraktiv“, entspann sich ein lebhafter Austausch aus den jeweiligen Sichten. Zu Beginn erläuterte Doris Rüffer, welche unterschiedlichen Aktionen sie zur Lese- und Sprachförderung in den Kindergartenalltag einbauen würde. Elisabeth Olthoff-Watermann betonte, dass es enorm wichtig sei, immer wieder Akzente für das Lesen im Schulalltag einzubauen. Seien es regelmäßige Lesestunden, die Klassenbesuche in der Bücherei, Autorenlesungen… alle Bausteine zusammen führten dazu, die meisten Kinder „lesend“ aus der Grundschulzeit zu entlassen. Bernhard Schlusemann brachte noch einen anderen Aspekt in die Diskussion ein, als er über ein Experiment einer Redaktion berichtete, die Spielberichte von Fußballspielen mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erstellen würden. Das verblüffende Ergebnis: zum Teil seien diese Texte besser, als die der eigentlichen Redakteure und Mitarbeiter. Christiane Lechtenberg betonte, dass es auch im Einzelhandel darauf ankäme, Geschichten zu erzählen, wenngleich es speziell in ihrem Bereich eher um Kreativität geht. „Storytelling als Mittel des Verkaufs ist ein Bestandteil, um Erfolg zu haben“, so Lechtenberg. Und dafür bedarf es natürlich auch einer Sprachgewandtheit, die nur durchs Lesen und dem Umgang mit Sprache erfolgen kann. Als Fazit kann auf jedem Fall festgehalten werden: Lesen, der Umgang mit Sprache und Büchern ist wichtiger denn je, unabhängig von welchem Lebensbereich aus. Musikalisch wurde die Feierstunde von Andrea Küpers und Lea Gevers umrahmt. Im Anschluss an den offiziellen Teil bestand die Gelegenheit zum Austausch.

 

„Der Herr der Stimmen“ – Rainer Rudloff entführte die Zuhörer ins Mittelalter

 

Auf Einladung des Vereins Lesekosmos Vreden e. V., dem aktuellen forum – Volkshochschule sowie der Öffentlichen Bücherei St. Georg war am vergangenen Wochenende der Schauspieler, Rezitator und Hörspielsprecher Rainer Rudloff zu Gast in der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden, um Auszüge aus den modernen Klassikern „Der Name der Rose“ sowie „Das Parfüm“ lebendig werden zu lassen. Spätestens beim Gang durch das "Ossarium" (Beinhaus) hatte Rudloff die rund 70 Zuhörer gepackt, ein Gänsehautfeeling beginnt sich zu entwickeln, je weiter sich das Drama im Labyrinth der Bibliothek entwickelt bis hin zum Höhepunkt und gleichzeitigen Wendepunkt der Geschichte: der Vernichtung des verschollen geglaubten Textes des Aristoteles über die Komödie durch Jorge de Burgos, dem Hüter der Bibliothek. Gekonnt und dramaturgisch passend ließ sich Rudloff von der Bühne auf den Boden fallen, wenn es die Charaktere der Werke tat, oder sabbernd von der Bühne spuckte. Dies löste mit Sicherheit bei vielen eine Gänsehaut aus. Nur mit der schaurigen Beleuchtung der Scheinwerfer folgte „Das Parfum“, dessen Lesung nicht weniger gruselig und fesselnd war. „Süßkind schafft es, den Leser an sein Werk zu binden, auch wenn man gar nicht weiterlesen möchte, weil der Protagonist so abscheulich ist. Widerliche Dinge mit schönen Worten beschreiben, das ist hohe Kunst!“, kommentierte Rudloff im Anschluss an den Roman. In beiden Teilen der eindringlichen Lesungen schlüpfte Rainer Rudloff mit blitzschnellen Stimmwandel in die jeweilige Rolle. Mal sitzend, dann heftig gestikulierend, dann auf dem Boden liegend, mal jammernd, dann lachend oder stöhnend, durch seine außergewöhnliche Rezitationstechnik sorgte Rainer Rudloff bei seinen Zuhörern für eine „Kino im Kopf“-Atmosphäre. Ein absolut gefesseltes Publikum war nach dieser knapp zweistündigen Leseperformance der einhelligen Meinung: Wie, schon zu Ende? Wir möchten doch gerne mehr hören! Der langanhaltende Beifall machte deutlich, diese Leseperformance von Rainer Rudloff kam beim Publikum an! Eine Werbung für die Literatur, das Lesen und dem Umgang mit Sprache!

 

Rudloff entführt Zuhörer in das Reich „Fantasien“ – Leseperformance aus „Die unendliche Geschichte“ sowie „Tintenherz“

 

Zum Abschluss des Festwochenendes schließlich hatte der Verein Lesekosmos Vreden e. V. unter dem Titel „Tintenmagie“ insbesondere Kinder ab 10 Jahren sowie Erwachsene eingeladen: das leider nur kleine Publikum faszinierte Rainer Rudloff, Schauspieler und Hörbuchsprecher, mit Texten von Michael Ende und Cornelia Funke. Die abgrundtiefe Angst vor dem schrecklichen Werwolf Gmork, aber auch der Mut und die Leichtigkeit, mit der sein Widersacher Atreju dem Scheusal begegnet, war zum Greifen nah, als Rainer Rudloff im ersten Teil der szenischen Lesung aus Michael Endes berühmtem Jugendbuch "Die unendliche Geschichte" vortrug. Im zweiten Teil folgte dann ein Ausflug in Cornelia Funkes Fantasiewelt: ebenso unnachahmlich wie zuvor trug Rudloff Passagen aus dem ersten Teil der Trilogie vor: nach und nach wurde die Hauptprotagonistin Meggie und deren Vater Mo vor den Augen der Zuhörer lebendig und erlebten mit, wie Menschen in die Bücher hineingezogen werden. Doch Meggie kommt dem Geheimnis auf schmerzhafte Weise auf die Spur, als ihr Vater von einer fiesen Romanfigur entführt wird. Erst zum Ende der packenden Lesung löste sich die Spannung in langanhaltenden Applaus. Zum Abschluss erhielten alle Zuhörer ein signiertes Lesezeichen mit zahlreichen Leseempfehlungen Rudloffs. Fotos vom Festwochenende sind unter Fotogalerien zu finden.

Ab sofort auch Kartenzahlung möglich

Auch in der Öffentlichen Bücherei St. Georg möchten viele NutzerInnen ihre Gebühren gerne per EC-Karte zahlen. Diesem Wunsch trägt die Bücherei nun Rechnung. Ab sofort können Sie ihre Gebühren bargeldlos per EC-Karte zahlen.

Vom Stier, der nicht kämpfen wollte – Kindertheater begeistert Zuschauer

Vorhang auf, hieß es am Mittwoch in der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden: denn da war das Duisburger Kindertheater „Tom Teuer“, alias Tom Dahl zu Gast und hat das vor achtzig Jahren erschienene Kinderbuch „Ferdinand, der Stier“ von Munro Leaf und Robert Lawson effektvoll auf die Bühne gebracht.

Knapp 70 kleine und große Theaterfans konnte der Leiter der Öffentlichen Bücherei St Georg Vreden, Michael Schürmann, zur diesjährigen Theateraufführung im Rahmen des Ferienpasses der Stadt Vreden in der Bücherei begrüßen. Von Anfang an verstand es der Stier, Torrero und Erzähler gleichermaßen überzeugend verkörpernde Tom Dahl, sein Publikum für sich zu gewinnen. Auch wenn das erste vielstimmig gerufene "Ole" noch etwas verhalten war, konnte sich Dahl über seine kleinen Mitspieler wahrlich nicht beklagen.

Nachdem die Kinder dem „Spanier“ in seiner Muttersprache schon aufmerksam zugehört und vermutlich größtenteils auch einigermaßen verstanden hatten, was er ihnen gerade erzählen wollte, wechselte der Solodarsteller dann doch noch ins Hochdeutsche mit unnachahmlichen spanischem Akzent. Mit wechselnden Requisiten schlüpfte Tom Dahl in die verschiedensten Rollen. Seinen Schnurrbart immer wieder anders tragend, stellte er gleich fünf Personen dar, die auf der Suche nach einem ganz besonders wilden Stier sich ausgerechnet auch unter Ferdinands Korkeiche verirren. Da der gerade von der Biene Dolores gestochen wurde, sind sie überzeugt, dass er dem Torrero das Fürchten lehren und das Publikum begeistern wird. Dass diese Rechnung nicht aufgehen wird, hatten die Kinder schon lange vorher verstanden. Dass "Ferdinand" viel lieber weiter an seinem Lieblingsplatz unter der Korkeiche Siesta halten würde, als sich in Madrid von einem Torrero mit seinem roten Tuch herumkommandieren zu lassen, war schließlich auch leicht zu erkennen. Dass ihn der Duft der Blumen in den Haaren schöner Frauen viel mehr interessierte, als der ihn immer nervöser provozierende Torrero, wurde den Kindern unmissverständlich deutlich gemacht, die von Anfang bis Ende begeistert mitmachten. Am Ende waren sich alle einig: ein herrlich kurzweiliges Theaterstück! Die Zuschauer dankten Tom Teuer mit langem Applaus für eine gelungene Vorstellung.

 

 

Kinderbuchautorin Sabine Zett weckt bei den Schülern die Freude am Lesen

In den vergangenen Tagen war die bekannte Kinder- und Jugendbuchautorin Sabine Zett zu Gast in der St.-Marien-Schule, der St.-Norbert-Schule sowie der Hamaland-Schule. Den Viertklässlern brachte die Autorin die ersten beiden Bände ihrer neuen Buchreihe „Collins geheimer Channel“ nahe. Gleich zu Beginn der Lesungen machte Sabine Zett deutlich, worum ihr es bei den Lesungen geht: „Ihr sollt in den nächsten anderthalb Stunden Spaß haben und keinen „trockenen“ Unterricht wie z. B. Mathe oder so“. Diesen Anspruch löste die Autorin mit den Lesungen aus dem Buch „Wie ich endlich cool wurde“, dem allerersten Band der Reihe voll ein. Doch wer ist Collin? Und wer spielt noch alles eine gewichtige Rolle in diesem Comic-Roman? Dies klärte Sabine Zett zu Beginn der Lesung, in dem sie mit Hilfe von zehn SchülerInnen einen Steckbrief Collins vorlasen. Danach „servierte“ Sabine Zett den Schülerinnen verschiedene Appetithäppchen, einzelne Abschnitte des Buches: so erfuhren die Kinder, was im Rahmen einer Sportstunde alles passierte, verfolgten gebannt den Dreh eines ersten Youtube-Videos von Collin und seinem besten Kumpel Jo-Jo und konnten dem Beginn einer turbulenten Verfolgungsjagd lauschen, die Collin und Jo-Jo ebenfalls für ein Youtube-Video aufnehmen wollten. Die einzelnen Leseabschnitte wurden durch einige Illustrationen aus dem Buch visuell verstärkt, so dass bei diesen Lesungen alle Sinne gefragt waren. Danach ging sie auf die zahlreichen Fragen der Schüler ein: Wie viele Bücher hast Du schon geschrieben? Gibt es ein Lieblingsbuch? Wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben? Diese und viele andere Fragen beantwortete Sabine Zett geduldig, ehe es zum Abschluss ein Lesezeichen sowie eine Autogrammkarte gab. Das mit den Lesungen der richtige Nerv bei den Kindern getroffen wurde beweist der abgegraste Büchertisch in der Bücherei: die Collin-Bücher waren ruckzuck in den Händen der neugierigen und lesehungrigen Schülerinnen und Schüler. Und viele weitere Bücher der Autorin waren ruckzuck entliehen. Organisiert wurden diese Lesungen mit Unterstützung der Schulen und deren Fördervereinen von der Öffentlichen Bücherei Vreden. Partner der Lesungen sind darüber hinaus die ehrenamtlich geleiteten Büchereien in Ammeloe, Ellewick und Lünten. Fotos von den einzelnen Lesungen sind auf der Homepage der Bücherei im Bereich „Fotogalerien“ zu finden: https://www.buecherei-vreden.de. Mehr Informationen zur Autorin sind unter https://www.sabine-zett.de/ zu finden.

Satzungsänderung, Mitgliederehrung und interaktive Medien - Mitgliederversammlung des Lesekosmos Vreden e. V.

Vor kurzem fand die Mitgliederversammlung des Vereins „Lesekosmos Vreden e.V. – das Lesepaten – und Mentorennetzwerk“ in der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden statt. Die Vorsitzende Gisela Waning begrüßte im Namen des Vorstands die Mitglieder. Zu Beginn ging Gisela Waning auf einige Zahlen ein. So hat der Verein mittlerweile 118 Mitglieder. Darunter sind 60 aktive Lesepatinnen und Mentoren und Mentorinnen, die in Vreden und Stadtlohn in Schulen und Kindergärten sowie in Senioreneinrichtungen im Einsatz sind. Im Weiteren lies die Vorsitzende das vergangene Jahr Revue passieren: neben der regelmäßigen Leseförderung der Lesepaten und Mentoren in den Kindertageseinrichtungen und Schulen gab es einige weitere Veranstaltungen und Aktionen. So war der Schauspieler Christoph Tiemann zu Gast und präsentierte sein Programm „Nur ein Wort“ - eine kurze Geschichte der Liebe in 9 ½ Kapiteln“. Auch die Rezitatorin Anja Bilabel fesselte mit ihrem “Lauschsalon” das Publikum. Mittlerweile etabliert hat sich das Engagement des Vereins anlässlich des bundesweiten Vorlesetages in Zusammenarbeit mit der St.-Marien-Grundschule. Es fanden Vorleseaktionen von Persönlichkeiten aus der Vredener Politik und Gesellschaft sowie von Lesementoren statt. Zum Jahresende bot der Vorstand allen neuen Mentorinnen und Mentoren ein Grundlagenseminar zum Thema „Leseförderung“ mit Margitta Schröder an, welches gut besucht war. Nach diesem umfangreichen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins standen als weitere Punkte die Berichte der Schatzmeisterin Roswitha Ahler und der Kassenprüferin Karin Bütterhoff auf der Tagesordnung. Zwei weitere wichtige Themen wurden im Anschluss an diese formellen Tagesordnungspunkte besprochen: die Änderung und Neufassung der Vereinssatzung sowie der Umgang mit dem Thema Prävention. Da der Verein in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiert, wurden im Rahmen der Mitgliederversammlung erstmals auch die aktiven Lesepaten und Mentoren der ersten Stunde geehrt: Seit 10 Jahren aktiv sind Bertha Abbing, Carola Haakvort, Annegret Köllner, Hildegard Lansing-Schürmann, Mechthild Schwanekamp, Gerti Terbrack, Margret Terhalle, Doris Rüffer, Angelika Zimmer, Hildegard Averbeck, Maria Lansing-Hölker sowie Ingrid Schall. Die anwesenden Jubilare erhielten aus der Hand der Vorsitzenden, Gisela Waning, eine Urkunde sowie einen Buchgutschein. Diese langjährige, ehrenamtliche Arbeit zeigt, dass es unheimlich viel Spaß und Freude macht, Kinder bei Lese- und Sprachentwicklung zu begleiten. Im Anschluss an die Mitgliederehrung stellte die stellvertretende Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden, Hildegard Lansing-Schürmann, zahlreiche neue Materialien vor, die im Rahmender Vorlese- und Mentoringstunden eingesetzt werden können. So wurde insbesondere das Angebot der Kamishibai-Erzählkarten deutlich ausgebaut, neue Erzählkoffer angeschafft und auf neue Cross-Over-Medien wie die Bookii- und TipToi-Create-Produkte hingewiesen. Darüber hinaus wurde die neue Kinderzeitung vorgestellt, die den Aktiven als PDF zur Verfügung gestellt wird. Zum Abschluss der Mitgliederversammlung dankte die Vorsitzende Gisela Waning allen Lesepaten und Mentoren und den Vorstandsmitgliedern für ihre engagierte Arbeit. Da es nach wie vor Leseförderbedarf gibt, besteht die wichtigste Aufgabe insbesondere darin, weitere aktive Mentoren zu gewinnen. Wer bereit ist sich ehrenamtlich im Bereich der Lese- und Sprachförderung zu engagieren, kann sich jederzeit in der Geschäftsstelle des Vereins, der Öffentlichen Bücherei St. Georg, Kirchplatz 12, Tel. 02564/4683 melden. Dort erhalten Sie ausführliche Informationen zur Arbeit der Lesepaten und Mentoren.

Plädoyer für mehr Menschlichkeit - Maria von Welser war zu Gast in Vreden

Auf Einladung der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden, dem aktuellen forum – Volkshochschule, dem Gleichstellungsbüro und dem Kulturamt der Stadt Vreden sowie dem kult Westmünsterland wr die renommierte Publizistin, Journalistin und Autorin Maria von Welser zu Gast in Vreden. In einem eindringlichen Vortrag auf der Basis ihres Buches „Kein Schutz nirgends – Frauen und Kinder auf der Flucht“ berichtete sie auf Grundlage aktuellster Zahlen vom Schicksal insbesondere der vielen tausend Frauen und Kinder, die auf Grund von Krieg und Vertreibung den ungewissen Weg Richtung Europa auf sich nahmen. Dabei werden und wurden die Schwächsten regelmäßig Opfer von Gewalt und Erniedrigung. Ihre Ausführungen unterstrich Maria von Welser mit eindringlichen Bildern z. B. von provisorischen Flüchtlingscamps, völlig überfüllten Flüchtlingsschiffen u.a. die sie auf ihren Recherchereisen im Libanon, in der Türkei oder auf Lesbos gemacht hat. Den rund 110 BesucherInnen verschlug es angesichts des geschilderten Leids der Frauen und Kinder nahezu die Sprache, es herrschte eindringliche Stille, die sich erst nach dem rund einstündigen Ausführungen der profilierten Publizistin löste. Im Anschluss erfolgte ein reger Austausch unter den ZuhörerInnen, wie hier konkret vor Ort die Integration von Geflüchteten besser gelingen könnte. Im Namen der Veranstalter bedankten sich Adelheid Boer (aktuelles forum – Volkshochschule) sowie Christine Ameling (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden) bei Frau von Welser für einen sicherlich lange nachwirkenden Abend.

Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs für die 6. Klassen

Am Samstag, 30.03.2019 fand der Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbes für den Bereich Münster West der in der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden statt. Insgesamt hatten sich acht Kreis- bzw. Stadtsieger der 6. Klassen für diesen Entscheid qualifiziert. Nach der Begrüßung durch den Leiter der Öffentlichen Bücherei Vreden, Michael Schürmann und der Moderatorin des Nachmittags, Elisabeth Büning wurde es spannend. Denn im ersten Teil des Wettbewerbes lasen die Jugendlichen einen Abschnitt aus einem Buch ihrer Wahl, im zweiten Teil mussten die SchülerInnen jeweils einen Abschnitt aus dem Buch „Das Herz der Zeit – die unsichtbare Stadt“ von Monika Peetz lesen. Nach diesen beiden Leserunden musste die Jury, Michael Schürmann (Leiter der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden), Adelheid Boer (aktuelles forum – Volkshochschule), Markus Dersen (Buchhandlung Nova Buch) und Ursula Zindel (Lehrerin, Driland-Kolleg) die beiden SiegerInnen festlegen, die den Bezirk auf Landesebene vertreten werden. In einer engen Entscheidung wurden dann Paul Steverding (Euregio-Gymnasium Bocholt) sowie Theo Heitmann (Vestisches Gymnasium Bottrop) als Sieger gekürt. Aus der Hand des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Vreden, Hubert Lechtenberg sowie von Elisabeth Büning, Fachbereichsleiterin Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken die Siegerurkunden sowie einen Buchgutschein sowie einen Buchpreis. Paul Steverding und Theo Heitmann treten nun am 21.05.2019 in Düsseldorf beim Landesentscheid an. Auch die weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten selbstverständlich Buchpreise sowie Urkunden für ihre erfolgreiche Teilnahme am Bezirksentscheid. Neben den beiden Siegern nahmen folgende SchülerInnen am Bezirksentscheid teil: Sophia Theresa Böckers (Werner-von-Siemens-Gymnasium, Gronau), Ecem Karaosmanoglu (Gertrud-Bäumer-Realschule, Recklinghausen), Max Langwald (Adalbert-Stifter-Gymnasium, Castrop-Rauxel), Salome Philine Liebe (Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Gelsenkirchen), Romy Schneider (Theodor-Heus-Gymnasium, Waltrop) sowie Maya Windeck (Marie-Curie-Gymnasium, Recklinghausen).

 

Zahlreiche Bilder des Entscheids sind im Bereich Fotogalerien zu finden.

Mengenbegrenzung bei der Ausleihe

Aus aktuellem Anlass hat der Beirat der Öffentlichen Bücherei St. Georg Vreden entschieden, dass Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren max. 21 Medien gleichzeitig entleihen können. Für NutzerInnen von 13-17 Jahren liegt die Grenze bei 31 Medien. Für alle anderen Nutzerinnen liegt die Grenze bei 60 Medien. Diese Regelung wurde getroffen, um unsere Nutzerinnen vor hohen Mahn- oder Medienersatzkosten zu schützen.

Medien rund um das Thema Demenz

Mittlerweile bietet die Öffentliche Bücherei St. Georg Vreden nun zahlreiche Medien (Bücher und Gesellschaftsspiele) zum Thema Demenz. Neben allgemeinen Ratgebern umfasst das Angebot spezielle Bücher mit Vorlesegeschichten, Anregung für die Beschäftigung und Aktivierung von Demenzerkrankten. Alle Medien sind im Untergeschoss im neu geschaffenen Bereich "Leben im Alter" zu finden. Gerne beraten wir Sie. Die Anschaffung der Medien konnte aus den Erlösen des Bücherflohmarktes realisiert werden.

Bibload - vorzeitige Rückgabe der Medien jetzt möglich

Erfreuliche Nachrichten für alle bibload.de-Nutzer! Ab sofort können eBooks und eMagazines vor Ablauf der Ausleihfrist zurückgegeben werden. Wie die vorzeitige Rückgabe funktioniert, lesen Sie hier. Zudem finden Sie jetzt im App Store und im Google Play Store die aktuellste Version der Onleihe-App, über die eMagazines und eBooks im PDF Format jetzt mobil genutzt werden können. Wie gewohnt können Sie die Titel über einen externen Reader (z.B. BlueFire) herunterladen und öffnen.